Verein für moderne Musik Ulm Neu-Ulm e. V.

   Konzertreihe 2019:
   “Strings”

“Strings” – unter diesem Titel stehen die Konzerte des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm im Jahr 2019. Präsentiert werden Saiteninstrumente – im Mittelpunkt steht vor allem die zeitgenössische Jazzgitarre, interpretiert von so herausragenden Musikern wir Bill Frisell, Nguyên Lê oder Julian Lage. Aber auch andere Saiteninstrumente vom Cello bis zur Langhalslaute Theorbe werden vorgestellt – gespielt von exquisiten Vertretern aktueller improvisierter Musik!


Montag, 25. Februar, 20 h, Stadthaus Ulm
Bill Frisell Trio
Bill Frisell, git – Tony Scherr, b – Kenny Wollesen, dr

Er zählt zu den ganz Großen der zetigenössischen Jazzgitarrre: Bill Frisell. Seit mehr als drei Jahrzehnten gilt Frisell neben John Scofield und Pat Metheny als einer der prägenden Musiker auf seinem Instrument. Was Frisells Suche in abgelegenen Ecken so interessant macht, ist sein Talent, alte Substanzen zu entschlacken und auf den Punkt zu bringen. Er rückte Ives, Copland, Dylan und Madonna auf den Pelz – lange hatte er es mit amerikanischen Roots und kürzlich zerlegte er Surfgitarrensound. Ins Stadthaus bringt er mit Bassist Tony Scherr und Schlagzeuger Kenny Wollesen nach den eigenen Worten von Frisell die flexibelste und spontanste Gruppe mit, mit der er derzeit zusammenarbeitet. Mit ihnen habe er den Luxus, alles spielen zu können, was im gerade in den Sinn kommt. „Die beiden inspirieren mich und fordern mich jedes Mal neu heraus, wenn wir zusammen spielen“, so Frisell.

Eintritt: 35 / 30 Euro (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de


Montag, 11. März, 20 h, Stadthaus Ulm
Nguyên Lê “Streams”
Nguyên Lê, git – Illya Amar, vibes – Chrístopher Dell, b – John Hadfield, dr, perc.

„Niemand spielt Gitarre wie er“, schrieb die FAZ über Nguyên Lê, der einer der vielseitigsten, markantesten und unabhängigsten Gitarristen des Jazz-Kosmos ist. Der Franzose mit vietnamesischen Wurzeln geht in seinem Spiel weit über die Grenzen der Jazzmusik hinaus und ist geprägt von den verschiedensten Einflüssen wie asiatischer Musik, Modern Jazz, Fusion oder klassischem Rock. Mit seinem Streams Quartet widmet er sich neuen Klängen, die in alten Kulturen verwurzelt sind und erforscht dabei die vielfältigen Dimensionen der Fusion von Jazz und indigener Musik als fruchtbarem Boden für Komposition und Improvisation. Illya Amar zählt zu den interessantesten jüngeren Vibrafonisten, der mit Jazz genauso vertraut mit wie mit Klassik. Chris Jennings, der am akustischen Bass einzigartig stabile Grooves liefert, lässt jede Basslinie kunstvoll klingen. Der amerikanische Schlagzeuger John Hadfield schließlich verspürt eine tiefe Verbundenheit zu Urtraditionen verschiedener Kulturen. Er reiste nach Indien, Peru, in die Mongolei, den Nahen Osten und nach Indonesien, um sich intensiv mit den Rhythmen und Instrumenten dieser Kulturen zu beschäftigen. „Die weitreichenden ethnisch-musikalischen Erfahrungen und Kenntnisse meiner Kollegen sorgen dafür, dass sie meine Musik sofort verstehen“ (Nguyên Lê).


Eintritt: 25 / 20 Euro (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de


Mittwoch, 10. April 20 h, Stadthaus Ulm
Erik Friedlaender “Throw a Glass”
Eric Friedlaender, cello – Uri Caine, p – Mark Helias, b – Ches Smith, dr

”After the first glass, you see things as you wish they were. After the second, you see them as they are not. Finally you see things as they really are, and that is the most horrible thing in the world.” — Oscar Wilde
 
Picassos mysteriöse Absinthglas-Skulpturen aus dem New Yorker MoMA inspirierten den Cellisten Eric Friedlaender zu seinem jüngsten Projekt “Artemisia”. Zusammen mit seinem neuen, hochkarätig besetzten Quartett ”Throw a Glass”, bestehend aus Uri Caine (piano), Mark Helias (bass) und Ches Smith (drums), vertont der amerikanische Cellist die wechselhaften Zustände des Berauscht-Seins durch die „grüne Fee“. Friedlaenders Kompositionen fordern dabei nichts, sie untermalen das Kopfkino wie Programmmusik: Laufend ändert sie ihre Perspektive, pendelt zwischen Bitterkeit, Zufriedenheit und Ausgelassenheit und sickert unbemerkt immer tiefer in die Gehörgänge. Die noble Blässe von Friedlanders Celloklang sorgt dafür, dass sie dabei nie über die Stränge schlägt. Uri Caine mimt den perfekten Partner von Friedlander, sein Piano tröpfelt, perlt, donnert und blitzt. Smith und Helias agieren als dunkle Gegenspieler: sie lenken die Atmosphäre des Sounds in neue Richtungen, treiben an oder verzerren.

Eintritt: 30 / 25 Euro (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Tel. 0731-610750
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG und ulmtickets – ServiceCenter Neue Mitte, Neue Straße 79 / www.ulmtickets.de






2018|12|11 Änderungen vorbehalten!

Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
gefördert durch: Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, BR Klassik, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Stadthaus Ulm

 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Stadt Ulm - Kulturabteilung      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, Baden-Württemberg Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, BR KLASSIK Ulm      Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, stadthaus ulm cafe restaurant    

 Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, SÜDWESTMETALL          Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, NOERPEL    





Seitenanfang