Verein für moderne Musik in Ulm / Neu-Ulm

„mit Tiefe…“
Programm 2015

Nicht in die Höhe geht der Verein für moderne Musik im Jahr des Münsterjubiläums, sondern in die Tiefe. Sprich: Kontrabass, Tuba und andere musikalischen Tieftöner sind der Reihe „mit Tiefe…“ angesagt. Dazu werfen wir im zweiten Halbjahr einen Blick donauabwärts und stellen aktuellen Jazz und improvisierte Musik aus den Donauländern vor.



Montag, 9. Februar 2015, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz


Trio Impertinance
Michel Godard, tuba – Franck Tortiller, vibes – Patrice Héral, dr

Michel Godard (Foto: Peter Purgar)

Trio Impertinance (Foto: Peter Bastian)

Ein außergewöhnliches Trio mit drei außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten! Mit frecher Unbekümmertheit und ohne jegliche stilistischen Scheuklappen mischen die drei unterschiedlichste Einflüsse zu einem packenden Ganzen: zeitgenössischer Jazz, Rock, Klassik, europäische Folklore. Das daraus ein faszinierendes Ganzes wird, dafür stehen drei exzellente Musiker: Weltklasse-Tubist Michel Godard, der Vibraphonist Franck Tortiller (leitete mehrere Jahre das nationale französische Jazzorchester) und der Schlagzeuger Patrice Héral. Virtuoser europäischer Jazz voller kreativer Freiheiten und voll ungewöhnlichem Einfallsreichtum!


Eintritt: 20 EUR / 15 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.



Sonntag, 29. März 2015, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz


BASZ
Dieter Manderscheid, Sebastian Gramss, Joscha Oetz, Robert Landfermann – Kontrabässe

Michel Godard (Foto: Lutz Voigtländer)

Vier der besten deutschen Jazz-Bassisten, alle aus dem Kölner Raum, bringen in diesem einzigartigen Quartett ihre Bässe zum Tanzen. Vier Kontrabässe lassen totes Holz leben, Baumstümpfe sprießen, Keime treiben, Wurzeln schlagen. Berge türmen sich, Täler formen sich, Steine wachsen. Stetige Wellen horchen von der Oberfläche bis in die Untiefen der Bassmasse. Kurz: ein klangliches Erlebnis der besonderen Art!


Eintritt: 20 EUR / 15 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.



Sonntag, 12. April 2015, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz


Erika Stucky Bubbles And Bangs
Erika Stucky, voc, acc., film – Marc Unternährer, tuba – Lucas Niggli, dr

Tubalady (Foto: Palma Fiacco)

Erika Stucky hat mal jemand als Personalunion von Laurie Anderson, Tom Waits und Pipi Langstrumpf bezeichnet. Über diese Charakterisierung kann man trefflich streiten. Jedenfalls zischt ihre Performance mit unbändiger komödiantischer Lust und List durch ein virtuoses Wechselstaccato zwischen Amerikanisch und Schwyzerdütsch, durch Gesang und szenische Rezitation, durch Hohn und Spott, Parabelwust und irrlaufende Bedeutungen. In ihrem Trio zwei der aktuell interessantesten Schweizer Jazzmusiker: Tubaspieler Marc Unternährer holt aus seinem Instrument Klänge, die gänzlich un-erhört sind. Und Drummer Lucas Niggli hat sich nicht nur durch sein Projekt Steamboat Switzerland als einer der führenden musikalischen Grenzgänger der Alpenrepublik etabliert.

„Ohne Frank Zappa ihre Referenz zu erweisen, hat Erika Stucky dessen Nachfolge angetreten. Singen kann sie ohnehin besser.“ (Süddt. Zeitung)


Eintritt: 22 EUR / 18 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.



Donnerstag, 14. Mai 2015, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz


Renaud Garcia-Fons „Linea del Sur“
Renaud Garcia-Fons, 5-string bass
Antonio Kiko Ruiz, Flamencogitarre
Pascal Rollandi, perc.
David Venitucci, acc

Renauld Garcia-Fons (Foto: Agentur Uli Fild)

Er gilt als „Paganini des Kontrabasses“: Renaud Garcia-Fons, Franzose mit katalanischen Wurzeln. Seine Herkunft mag ein Grund sein, warum ihm der Flamenco beziehungsweise die orientalischen Einflüsse in der spanischen Kultur nahestehen. Ein anderer: sein syrischer Kontrabasslehrer Francois Rabbath, der ihm eine ganz spezielle Bogentechnik vermittelte. García-Fons spielt einen fünfsaitigen Kontrabass, der ihm ungewöhnliche spieltechnische und klangliche Effekte gerade in den höchsten Lagen des Instruments gestattet. So wird bei ihm der Bass zum Soloinstrument, zur übergroßen Flamencogitarre und sogar zum orientalischen Musikinstrument. Mit seinemem Projekt „Linea Del Sur“ erkundet Garcia-Fons – gemeinsam mit dem Flamencogitarristen Antonio Kiko Ruiz, dem Akkordeonisten David Venitucci und dem Perkussionisten Pascal Rolland – dabei die Straßen eines imaginären Südens, eine Route, die magische Begegnungen für uns bereithält. „La Linea del Sur“ – eine Musik, in der sich die verschiedensten Klangwelten des mediterranen Raums, spanische und orientalische Musiktraditionen und klassische französische Klänge aufeinander einlassen und bei der instrumentale Meisterschaft und musikalische Reife eine innige Verbindung miteinander eingehen!


Eintritt: 25 EUR / 20 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.



Die Konzertreihen ›Jazz in Ulm‹ sind Veranstaltungen des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


gefördert durch:
Stadt Ulm – Abteilung Kultur, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Sparkasse Ulm, Südwestmetall, Cafe Restaurant Stadthaus, Brauerei Gold Ochsen

Stadt Ulm Stadthaus Ulm Ministerium für Wissenschaft und Kunst des LandesBaden-Württemberg  
     
Sparkasse Ulm Suedwestmetall Stadthaus Cafe  
     
Brauerei Gold Ochsen  




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