Verein für moderne Musik in Ulm / Neu-Ulm

Jazz in Ulm präsentiert …  2014 heißt unser Thema „mediterran…“ und präsentiert Musiker aus Frankreich, Spanien, Italien, Marokko, Protugal. Den Auftakt macht am 3. Februar der französische Saxofonist Eric Séva mit seinem Quartett.



Sonntag, 13. April 2014, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz
Joachim Kühn zum 70.:
Trio Kühn – Bekkas – Lopez

Joachim Kühn, p
Majid Bekkas, voc., guembri, oud
Ramon Lopez, dr, perc.

Trio Kühn - Bekkas - Lopez Foto: Sascha Rheker

Joachim Kühn ist einer der wenigen deutschen Weltstars des Jazz. Mit seinem Spiel, das sich über alle Kategorien hinwegsetzt, profilierte er sich zu einem Musiker von Weltklasse. Im zeitgenössischen Jazz hat der Pianist bereits markante Spuren hinterlassen, und er hat neue Wege gewiesen. Der musikalische Weltbürger Kühn sieht sich in der Tradition des Jazz, wie auch verbunden mit der europäischen Konzertmusik, aber bei alledem unmittelbar einer Klangsprache der Gegenwart verpflichtet. Er offenbart Vehemenz und Sensibilität, virtuose Technik und Phantasie, eine unverwechselbare Anschlagskultur und einen untrüglichen Sinn für Dynamik. Im Interplay mit langjährigen musikalischen Partnern, in immer neuen und oft auch ungewöhnlich herausfordernden Spielkonstellationen gelingt es Joachim Kühn, Musik zum Ereignis zu gestalten. Neugier, Offenheit und Experimentierlust hat Kühn sein Leben lang demonstriert wie wenige andere. Dies zeigt er auch im Trio mit Majid Bekkas, einer zentralen Persönlichkeit der marokkanischen Gnawa-Musik, und dem experimentierfreudigen spanischen Schlagzeuger Ramon Lopez. Gemeinsam erschafft dieses Trio einen völlig klischeefreien Ethno-Jazz, bei dem stets der Wunsch nach echter musikalischer Kommunikation und dem respektvollem Umgang mit fremden Kulturen spürbar wird!

Eintritt: 25 EUR / (erm.) 20 EUR zzgl. VVK-Gebühr
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.





Montag, 8. September 2014
Stadthaus Ulm, Münsterplatz
Danilo Rea — Flavio Boltro: O P E R A

Duo Danilo Rea, piano
Flavio Boltro, trumpet

Die Oper ist den Italienern eine Herzensangelegenheit. So auch für den römischen Pianisten Danilo Rea und dem aus dem norditalienischen Genua stammenden Flavio Bolero, der als einer der besten europäischen Trompeter gilt. In diesem Projekt lassen die beiden Jazz und Klassik spannend ineinanderfließen. Vom ersten Ton an präsentieren sich Rea und Boltro in »Opera« als überragende Lyriker, ohne Scheu vor Pathos und dem ganz großen Gefühl. Im Fokus steht dabei der melodische Gehalt der Vorlagen. Der stets hörbare Respekt vor den Opernklassikern schließt Innovation aber freilich nie aus. Als zwei der kreativsten Improvisatoren der Szene finden sie bei ihren Neuinterpretaionen klassischer Opernhits von Bellini, Rossini, Verdi und anderen stets spannende rhythmische Variationen, belebende Phrasen oder ungewöhnliche harmonische Erweiterungen.

Eintritt: 20 EUR / 15 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.

Das Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten

BR Klassik







Multiphonics Internationales Klarinettenfestival
1. – 4. Oktober 2014, Stadthaus Ulm


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Mittwoch, 1. Oktober, 20 Uhr

Thomas Savy Trio Thomas Savy (bcl) – Stéphane Kerecki (b) – Fabrice Moreau (dr)

Bassklarinettist Thomas Savy ist der Senkrechtstarter der avancierten französischen Jazzsene: ein kristallklarer Virtuose mit provokanten Kontrasten, energetisch, zupackend und mit erleuchtender Direktheit. Und mit einem gerüttelt Maß an kraftvoller Sinnlichkeit. Musik »zum Dahinschmelzen schön!« (SZ)

Racconti Mediterranei: Gabriele Mirabassi (cl) – Enrico Pieranunzi (p) – Luca Bulgarelli (b)

»Stell Dir vor, Du sitzt nach einem relaxten Tag bei Sonnenuntergang an einem Sandstrand irgendwo an der italienischen Amalfi-Küste« - genau diese Stimmung ist es, die die drei Musiker einfangen, angereichert mit jazzigen Motiven des italienischen Weltklasse-Klarinettisten Gabriele Mirabassi und Starpianist Enrico Pieranunzi. Während Pieranunzis warmes Klavierspiel mittels fließender Single-Note-Läufen und zierlich ausgearbeiteter Akkordfortschreitungen eine wunderbare Verbindung mit den hybriden Folkjazz-Melodien der Klarinette bildet, stellt Bassist Luca Bulgarelli mit seinem Spiel das Bindeglied zwischen den beiden Protagonisten dar.

Eintritt: 28,- / 24,- (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

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Donnertstag, 2. Oktober, 20 Uhr

Gebhard Ullmann »Tá Lam«. plays the music of Charles Mingus

Gebhard Ullmann (bcl, ss, wfl) – Hinrich Beermann (bs) – Daniel Erdmann (ts) – Vladimir Karparov (ts) – Jürgen Kupke (cl) – Joachim Litty (bcl, acl) – Heiner Reinhardt (bcl) – Volker Schlott (as, ss, wfl) – Michael Thieke (cl, acl) – Benjamin Weidekamp (cl, as) – Hans Hassler (acc.)

10 Saxophonisten und Klarinettisten kombiniert mit einem Akkordeon als einziges Harmonieinstrument. In dieser eigenwilligen Besetzung nimmt der in Berlin und New York lebende Gebhard Ullmann sich der komplexen Kompositionen des einflussreichen Jazz-Visionärs an und erfindet sie sozusagen aus dem Hier und Jetzt heraus neu. Dabei erweist sich Ullmann einmal mehr als Spezialist für Stimmungen und Klangfarben und analysiert und arrangiert die Mingus-Klassiker mit jener respektvollen Eigenwilligkeit, die Großes entstehen lässt.

Claudio Puntin Balkan Clarinet Summit

Stavros Pazarentsis, GR (Klarino) – Slobodan Trkulja, SRB (cl) – Sergiu Balutel, ROM (cl) – Oguz Büyükberber, TR (bcl) – Claudio Puntin, CH / I (cl, bcl, alto-cl, Eb-cl, Arr.) – Steffen Schorn, D (contraalto-cl, Arr.)

Ein Ausnahme-Ensemble mit den sechs besten Klarinettisten des Balkan – eine pulsierende Mischung aus Jazz, kreativer Kammermusik und südosteuropäischer Klarinettentradition, die sich hier erstmalig in Deutschland vorstellt!

- in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut -

Eintritt: 28,- / 24,- (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

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Freitag, 3. Oktober, 20 Uhr

Duo Michael Riessler (bcl) – Pierre Charial (Drehorgel)


Ein ungewöhnliches Duo: der gebürtige Ulmer Michael Riessler gilt als einer der führenden Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik und ist auf internationalen Jazzfestivals ebenso zuhause wie bei den Spitzenevents Neuer Musik, hat mit Klassikkollegin Sabine Meyer ebenso zusammen gearbeitet wie mit Jazzlegende Carla Bley oder Zappa-Drummer Terry Bozzio. Und Pierre Charial, der Pariser Drehogelvirtuose, der aus seinem altbackenen Instrument mit ihrem »Hinterhofgenudel« eine Präzisionsmaschine entwickelt hat, die den bizarrsten Intervallen und grellsten Clustern der Avantgarde gewachsen ist.

David Murray Infinity Quartet
David Murray (ts, bcl) – Orrin Evans (p) Jaribu Shahid (b) – Nasheet Waits (dr)


David Murray ist ein Gigant der Great-Black-Music. Murray spielte zu Zeiten der Hochblüte des New Yorker Loft Jazz mit Jazzgrößen wie Don Cherry, Cecil Taylor und Anthony Braxton und war Gründungsmitglied des World Saxophone Quartets. Auf Murrays unzähligen Alben sind die schwarze Gospel-Kirche und der Blues zu hören, die afroamerikanische Tradition fließt in unberechenbaren Phrasen aus seinem Instrument. Mit seinem prägnanten Ton und seiner ekstatischen Überblastechnik hat er zwar nie zum Mainstream gehört, dabei aber nie die Anbindung an seine Hörer verloren.

Eintritt: 32,- / 28,- (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

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Samstag, 4. Oktober, 20 Uhr

David Krakauer Ancestral Groove
David Krakauer (cl) – Keepalive (sampler) – Sheryl Bailey (git.) – Jerome Harris (b) – Michael Sarin (dr).

Der amerikanische Klarinettist David Krakauer gilt als einer der profiliertesten Klezmer-Musiker der Gegenwart. Krakauer startete seine internationale Erfolgsgeschichte als Mitglied von »The Klezmatics« und John Zorns Radical Jewish Culture-Bewegung. Seither hat Krakauer seinen eigenen musikalischen Weg vorangetrieben und sich als einer der wichtigsten Erneuerer traditioneller jüdischer Musik weltweit einen Namen gemacht. Sein aktuelles Programm »Ancestral Groove« bietet einen Querschnitt aus Krakauers zwanzigjähriger Karriere und wird durch Musikstücke aus seiner aktuellen CD »Klezmer - New York«, ergänzt, einer musikalischen Hommage an die Hauptstadt des jiddischen Musikrevivals. Einmal mehr präsentiert sich Krakauer so als virtuoser Brückenschläger zwischen Klezmer, Klassik, Jazz und Blues.

Eintritt: 27,- / 23,- (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

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Freitag, 3. Oktober, 14 – 17 Uhr
Museumsgesellschaft Ulm
Workshop mit Michael Riessler
Spieltechniken auf Klarinette und Saxofon

Michael Riessler (Foto kjchn – Jochen Kohlenberger)

Der gebürtige Ulmer Michael Riessler ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater München und gilt als Deutschlands führender zeitgenössischer Klarinettist. Im Mittelpunkt des Workshops stehen verschiedene Spieltechniken wie Zirkularatmung, Multiphonics, Cluster, enharmonische Wechsel, gleichzeitiges Singen und Spielen, Slap Tongue, Doppelzunge u. a.

(geeignet für Klarinettisten und Saxofonisten auf fortgeschrittenem Level)

Workshop-Gebühr: 60,- / 40,- Euro (Schüler, Stud.)
Die Gebühr beinhaltet freien Eintritt zum Konzert mit Michael Riessler / David Murray
am 3. Oktober abends im Stadthaus Ulm.





Das Multiphonics Internationales Klarinettenfestival ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e. V. in Zusammenarbeit mit multiphonics e. V. (Köln) und dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Jens Eggensperger, Annette Maye, Dr. Raimund Kast


Eintritt / Karten von 23,- bis 32,- zzgl. VVK-Gebühr
Festival-4-Tage-Pass: 99,- / 89,- (erm.) zzgl. VVK-Gebühr)

Workshop-Gebühr: 60,- / 40,- Euro (erm.)
inkl freier Eintritt zum Konzert mit Michael Riessler / David Murray (3. Oktober, 20 Uhr)

Karten im Vorverkauf bei traffiti in der Neuen Straße sowie im 3. OG des Stadthauses.
Kartenreservierungen und Workshop-Anmeldungen unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
bzw 0731.610750

Programmänderungen vorbehalten

www.verein-für-moderne-musik.de, www.multiphonics-festival.com

Das Festival wird gefördert durch:
Stadt Ulm – Abteilung Kultur, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Baden-Württemberg-Stiftung, Goethe-Institut, LBBW, Stadthaus-Café









Montag, 17. November 2014
Stadthaus Ulm, Münsterplatz
Renaud Garcia-Fons
„Linea del Sur“

Renaud Garcia-Fons, 5-string bass
Antonio Kiko Ruiz, Flamencogitarre
Pascal Rollandi, perc.
David Venitucci, acc

Er gilt als „Paganini des Kontrabasses“: Renaud Garcia-Fons, Franzose mit katalanischen Wurzeln. Seine Herkunft mag ein Grund sein, warum ihm der Flamenco beziehungsweise die orientalischen Einflüsse in der spanischen Kultur nahestehen. Ein anderer: sein syrischer Kontrabasslehrer Francois Rabbath, der ihm eine ganz spezielle Bogentechnik vermittelte. García-Fons spielt einen fünfsaitigen Kontrabass, der ihm ungewöhnliche spieltechnische und klangliche Effekte gerade in den höchsten Lagen des Instruments gestattet. So wird bei ihm der Bass zum Soloinstrument, zur übergroßen Flamencogitarre und sogar zum orientalischen Musikinstrument. Mit seinem Projekt „Linea Del Sur“ erkundet Garcia-Fons – gemeinsam mit dem Flamencogitarristen Antonio ‚Kiko’ Ruiz, dem Akkordeonisten David Venitucci und dem Perkussionisten Pascal Rolland – dabei die Straßen eines imaginären Südens, eine Route, die magische Begegnungen für uns bereithält. „La Linea del Sur“ – eine Musik, in der sich die verschiedensten Klangwelten des mediterranen Raums, spanische und orientalische Musiktraditionen und klassische französische Klänge aufeinander einlassen und bei der instrumentale Meisterschaft und musikalische Reife eine innige Verbindung miteinander eingehen!

Eintritt: 20 EUR / 15 EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierungen werden unter info(at)verein-fuer-moderne-musik.de entgegen genommen.







Die Reihe „mediterran…“ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


gefördert durch:
Stadt Ulm – Abteilung Kultur, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Noerpel GmbH Logistics & Spedition, Sparkasse Ulm, Südwestmetall

Stadt Ulm Stadthaus Ulm Ministerium für Wissenschaft und Kunst des LandesBaden-Württemberg  
     
Sparkasse Ulm Suedwestmetall Stadthaus Cafe  
     
 





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