Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm

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Verein für moderne Musik in Ulm / Neu-Ulm e.V.: 40 Jahre Jazz in Ulm

MONTAG, 7. MÄRZ 2016, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz

Dave Holland Trio feat. Kevin Eubanks and Obed Calvaire
Dave Holland, b
Kevin Eubanks, git
Obed Calvaire, dr

Der Verein für moderne Musik wird in diesem Jahr 40 Jahre alt – das muss gefeiert werden, und zwar mit einer Reihe von Stargastspielen!
Gleich zum Auftakt kommt eine Legende des zeitgenössischen Jazz ins Ulmer Stadthaus: Bassist Dave Holland, Begleiter von Größen wie Miles Davis, Chick Corea, Herbie Hancock (mit dem zusammen er zuletzt 1996 bei uns gastierte) oder Pat Metheny.
Holland, mehrfacher Grammy-Winner und Ehrendoktor der Berklee School of Music/Boston, eilt der Ruf eines begnadeten Solisten und Improvisators, eines ausdrucksstarken, swingenden Groovers und eines grossen Bandleaders voraus. Berühmt ist Holland auch für seine folksongähnlichen Kompositionen, seine asymmetrischen Rhythmen und seine mehrstimmigen Themen. Nach Ulm kommt er mit einem neu formierten Trio mit dem großartigen Gitarristen Kevin Eubanks und dem omnipräsenten Melodiker Obed Calvaire am Schlagzeug. Ein absolutes Muss für alle Musikfreunde!



MITTWOCH, 6. APRIL 2016, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz

Tomasz Stanko New York Quartet
Tomasz Stanko, tp
David Virelles, p
Reuben Rogers, b
Gerald Cleaver, dr

Der polnische Trompeter Tomasz Stanko gehört zu jenen Virtuosen auf seinem Instrument, für die das so oft gebrauchte Klischee des „eigenen Sounds“ wirklich gelten kann. Mit seiner Tonbildung, seiner Phrasierung setzt sich der 73-Jährige vom Gros der Jazztrompeter deutlich ab. Seit einigen Jahren besitzt Stanko ein Apartment in New York und pendelt seitdem zwischen seinem polnischen Wohnort Warschau und dem Big Apple hin und her. „Ursprünglich wollte ich einfach nur die Stadt genießen, in der Jazz seit jeher von so enormer Bedeutung ist“, verrät Stanko. „Es ist die Stadt, in der Charlie Parker, Miles Davis und Duke Ellington großartige Musik machten und in der ein Großteil der Jazzgeschichte geschrieben wurde...“ Aber es dauert nicht lange, bis der Pole in die lokale Szene eintauchte und auf die Musiker stieß, die nun sein neues Quartett bilden. Wie sein frühes Vorbild Miles Davis hat auch er eine Begabung dafür, spezielle Bands zu formieren – und sein neues New York Quartet ist besonders vielversprechend. Das Rhythmusgespann aus Bassist Reuben Rogers und Schlagzeuger Gerald Cleaver ist eines der einfühlsamsten in der heutigen improvisierten Musik. Der auf Kuba geborene Pianist David Virelles besitzt feine Antennen für das dunkle Brüten in Stankos freien Balladen und reflektiert in seinem Spiel, so Stanko, auch die „afrikanischen Wurzeln des Jazz und südamerikanische Melancholie“. Absolut meisterhaft gelingt Tomasz Stanko so mit seinem Quartett der Spagat zwischen Alt und Neu, zwischen Tradition und Innovation, zwischen Komposition und Improvisation!



SONNTAG, 12. JUNI 2016, 20 Uhr
Stadthaus Ulm, Münsterplatz

Pablo Held Trio
Pablo Held, p
Robert Landfermann, b
Jonas Burgwinkel, dr

Trotz ihrer Jugend spielten sie schon seit zehn Jahren zusammen: Pianist Pablo Held, Bassist Robert Landfermann und Schlagzeuger Jonas Burgwinkel. Mit Superlativen wird denn auch nicht gespart, wenn es um die Aufzählung der musikalischen Qualitäten des Pablo Held Trios geht. Vom „Senkrechtstarter unter den jungen Jazzpianisten“ ist da die Rede, von der „Idealkombination von Improvisationsphantasie und musikalischer Ökonomie“ und „einer der spannendsten jungen Gruppen im deutschen Jazz“. Zu Recht, denn die drei sind mehr als ein Trio. Sie bilden eine der wenigen symbiotischen Einheiten in der jüngeren Geschichte des Piano-Trios. Die Intentionen der drei finden zu einem gemeinsamen Fluss, dessen Verlauf und Strömungsdichte immer wieder voller Überraschungen ist. Pianist Held kombiniert dabei die Gelassenheit eines Routiniers, der auf fast allen großen Festivals Europas zu Hause ist, mit dem Heißhunger eines Mitzwanzigers, der den Jazz aus allen denkbaren Perspektiven erleben will. In jedem Stück stecken der Romantiker und der Rationalist in ihm aufs Neue ihr Terrain ab, das dann im Trio beackert wird.

40 Jahre Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, 2016, Ulm, Pablo Held, Pablo Held Trio

Eintritt: 20,– EUR / 15,– EUR (erm.) zzgl. VVK
Kartenreservierung: info(at)verein-fuer-moderne-musik.de oder Telefon 0731-610750

Kartenvorverkauf
Stadthaus Ulm, Katalogstand im 3. OG oder traffiti, Neue Strasse 79, Ulm



Die Konzertreihe ›Jazz in Ulm‹ ist eine Veranstaltung des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
in Zusammenarbeit mit dem Stadthaus Ulm.
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast


gefördert durch:
Stadt Ulm – Kulturabteilung, Stadthaus Ulm, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Cafe Restaurant Stadthaus, Südwestmetall, Noerpel

Stadt Ulm Stadthaus Ulm Ministerium für Wissenschaft und Kunst des LandesBaden-Württemberg  
     
Stadthaus Cafe Suedwestmetall Stadthaus Cafe
     






jazz an der donau 2016-01_2016-03 Z. Lantos D. Helbock


jazz an der donau / Wir holen jungen Jazz aus anderen Donauländern an die Obere Donau.

„The King of Balkan Swing“
Martin Lubenov „Jazzta Prasta“ (BU)
Martin Lubenov, acc.
Angel Demirev, git.
Misho Ivanov, bass

„Jasta prasta“ ist ein bulgarisches Slangwort, das so viel bedeutet wie „Tohuwabohu“. Hinter diesem selbstironischen Titel verbirgt sich ein infernalisches Balkan-Jazz-Trio um den „King of Balkan Swing“, Martin Lubenov. Lubenov ist einer der eigenwilligsten Akkordeonisten unserer Zeit: Virtuose, Komödiant und Geschichtenerzähler. Ausgehend von der Roma-Musik des südlichen Balkans und dem höchst anspruchsvollen Ethnojazz Bulgariens hat er auf seinem Instrument eine eigene musikalische Sprache geschaffen, ein Hybrid mit dermaßen persönlicher Färbung, dass Schubladen wie „Balkanmusik“ an ihm zerbersten. Gemeinsam mit Angel Demirev und Misho Ivanov bildet er ein Trio, das es in sich hat: mit ihm treibt Lubenov sein bewährtes Rezept – Virtuosität, Spielwitz, Leichtigkeit und Flamboyanz – per atemberaubenden Loopings in neue Höhen. Das Repertoire von „Jazzta Prasta“ besteht dabei ausnahmslos aus Lubenovs Kompositionen, musikalischen Postkarten von seinen zahlreichen Reisen der letzten Jahre. Darin entwirft er ein funkelndes Kaleidoskop an Stilen: Roma-Traditionen, innovative Harmonien und Skalen des Jazz sowie Musette & Manouche umfl attern einander wie Schmetterlinge.

Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Martin Lubenov „Jazzta Prasta“

SAMSTAG 07 | 05 | 2016 | Beuron-Hausen
Farbrikle – 20 Uhr
Eintritt: 18,– EUR / 14,– EUR (erm.)

SONNTAG 08 | 05 | 2016 | Mochental bei Ehingen
Galerie Schloss Mochental – 16 Uhr
Eintritt: 18,– EUR / 14,– EUR (erm.) zzgl. VVK

Am SONNTAG, 8. Mai, 10.30 Uhr spielt Martin Lubenov solo
auf der hölzernen Donaubrücke bei Kloster Beuron
(Eintritt frei; Dauer ca. 20 min.)

MONTAG 09 | 05 | 2016 | Ulm
Stadthaus, Münsterplatz – 20 Uhr
Eintritt: 18,– EUR / 14,– EUR (erm.) zzgl. VVK




VORSCHAU HERBST

Die führende zeitgenössische Stimme des Balkans:
Natasa Mirkovic, voc. – Nenad Vasiliç, bass: Soul Motion

MONTAG 19 | 09 | 2016 | Ulm
DIENSTAG 20 | 09 | 2016 | Immendingen



Stummfilm + Livemusik
Michael Riessler: „Der Rote Halbmond“
Michael Riessler und Ensemble
spielen zum Stummfilm „Der Rote Halbmond“ (Ungarn 1918)


Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Michael Riessler: „Der Rote Halbmond“

Michael Riessler, bcl. komp.
Monika Leskovar, cello
Jean-Louis Matinier, acc.
N.N., cimbalon


FREITAG 04 | 11 | 2016 | Ulm
SONNTAG 06 | 11 | 2016 | Donaueschingen



Kartenreservierungen (für alle Konzerte): info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Telefon 0731-610750.

Kartenvorverkauf (für Konzerte in Ulm):
traffiti, Neue Str. 79, Ulm + Stadthaus Ulm, Katalogstand im 3. OG

Die Konzerte der Reihe ›jazz an der donau‹ sind Veranstaltungen des Vereins für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V. in Zusammenarbeit mit: Stadthaus Ulm;
gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Stadt Ulm – Abteilung Kultur;
Programm und Konzeption: Dr. Raimund Kast, Stefan Blanz




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