Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm
jazz an der donau

Der Stummfilm „Der Rote Halbmond“ mit der Musik von Michael Riessler und Ensemble,
aufgenommen (am 4. November) im Stadthaus Ulm, wird am Montag, 5. Dezember um 23:40 auf ARTE ausgestrahlt.


Michael Riessler: „Der Rote Halbmond“
Michael Riessler und Ensemble
spielen zum Stummfilm „Der Rote Halbmond“ (Ungarn 1918)

Michael Riessler, bcl., komp.
Monika Leskovar, cello
Jean-Louis Matinier, acc.
Beáta Móri, cimbalom


Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Michael Riessler: „Der Rote Halbmond“

Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Monika Leskovar, cello (Ensemble Michael Riessler und Ensemble spielen zum Stummfilm „Der Rote Halbmond“

Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Beáta Móri, cimbalom (Ensemble Michael Riessler und Ensemble spielen zum Stummfilm „Der Rote Halbmond“

Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm, jazz an der donau 2016, Jean Louis Matinier, acc (Ensemble Michael Riessler und Ensemble spielen zum Stummfilm „Der Rote Halbmond“

Er gilt als Vorläufer eines eigenen Donau-Krimis: der 1918 entstandene ungarische Stummfilm „Der Rote Halbmond“. Der Film handelt an der Donau und ist mit seinen malerischen Landschaftsaufnahmen ein kulturhistorisches Dokument, wie der Fluss vor 100 Jahren aussah. Regie führte Sándor Korda, einer der Filmpioniere der ungarisch-österreichischen Filmindustrie. Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie wurde er Kommissar für Filmangelegenheiten, in der folgenden sozialistischen Räterepublik behielt er den Posten eines „Direktors für Filmkunst“ und setzte die Verstaatlichung der Filmindustrie durch. Nach dem Sturz der Räteregierung im August 1919 wurde er inhaftiert, jedoch nach kurzer Zeit entlassen und konnte nach Österreich ausreisen. Später ging er nach London, wo er als Alexander Korda u. a. den Film „Der dritte Mann“ mit Orson Wells und Joseph Cotten produzierte.

Der gebürtige Ulmer Michael Riessler, nicht nur als Deutschlands führender Grenzgänger zwischen zeitgenössischem Jazz und moderner Klassik, sondern auch mit Filmmusiken etwa zu „Hamlet“ (1921, mit Asta Nielsen) oder zum Filmepos „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz international bekannt geworden, hat nun im Auftrag des Vereins für moderne Musik in Kooperation mit ZDF / arte und dem Staatlichen Ungarischen Filmarchiv zu diesem Donaukrimi eine Musik geschrieben mit teils durchkomponierten, teils improvisierten Teilen. Dazu hat Riessler ein hochkarätig besetztes Ensemble zusammengestellt.

Neben Riessler an der Bassklarinette werden die kroatische Cellistin Monika Leskovar (1. Preisträgerin beim ARD-Musikwettwerb 2001 und aktuell die wohl führende klassische Interpretin ihres Landes), die ungarische Cimbalom-Virtuosin Beáta Móri und Akkordeonist Jean-Louis Matinier, der als einer der führenden Vertreter seines Instrumentes in Europa gilt (u. a. Langzeitbegleiter von Frankreichs Chanson-Legende Juliette Gréco) live zu dem Film spielen und diesen Abend zu einem besonderen musikalischen wir cineastischen Erlebnis machen!

Michael Riessler + Ensemble: „Der Rote Halbmond“
FREITAG 04 | 11 | 2016 | ULM
(Uraufführung)
20 Uhr, Stadthaus Ulm, Münsterplatz
————————
SONNTAG 06 | 11 | 2016 | DONAUESCHINGEN
19 Uhr, Museum Art.Plus



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40 Jahre Verein für moderne Musik Ulm / Neu-Ulm e.V.
Geschichte und Geschichten.

hrsg. von Dr. Raimund Kast und Hans Peter Gruber
1. Auflage, 11.2016
140 Seiten, Format 21 x 28 cm, zahlreiche Abbildungen (s/w und farbig)
ISBN 978-3-00-054574-0
Preis: 20 Euro zzgl. Versandkosten


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Leseprobe (Buchauszug S 48-51)

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